Endoprothese

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»Endo« heißt »innen«. Eine Endo-Prothese wird also im Gegensatz zu einer Beinprothese nach Amputation im Körper verankert.

Endoprothesen stehen für nahezu alle Gelenke von Finger über Hand- Ellbogen-, Schulter- und Sprunggelenke zur Verfügung. Pro Jahr werden in Deutschland etwa 340.000 Menschen mit Endoprothesen versorgt. Verschiedene Prothesenmodelle und Verankerungstechniken sind üblich, keine hat bisher gegenüber konkurrierenden Modellen oder Verfahren eine eindeutige Überlegenheit bewiesen.

Verwendet werden hochwertige unterschiedliche Stahllegierungen, für Schaft und meist Pfannenboden ergänzt mit Polyäthylenpfanneneinsätzen, Gelenkkugeln aus Stahl oder Keramik.

Man unterscheidet die zementierte Fixationstechnik von der zementfreien, wobei letztere vor allem bei jüngeren Patienten eingesetzt wird. Solche Prothesen halten meist mehr als 15 Jahren. Danach können sie durch neue ersetzt werden (Wechselprothese). Leider lockern Zweit- und Drittprothesen in der Regel früher aus.

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siehe auch

http://www.rheuma-liga.de/home/layout2/page_sta_873_druck.html

Quelle

Seite "Gelenkendoprothesen bei Rheuma". Von: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. URL: http://www.rheuma-liga.de

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